Generic Rimage Printer Ribbons vs. Originale

Nachgemachte Tintenbänder sind ein Problem für Endkunden

In einem Schreiben an Distributoren und Händler informiert Stefan Exner von Rimage über die Folgen der Verwendung von nicht-originalen, nicht-zertifizierten Tintenbändern (generic printer ribbons) in Rimage Everest Druckern.
Disc on Demand stellt die darin enthaltenen Informationen zur Verfügung, weil sie auch für Endkunden wichtig sind: sie sind bei Verwendung nachgemachter und damit minderwertiger Tintenbänder die direkt Betroffenen.

Stefan Exner weist auf die Existenz von Tintenbändern für Rimage Everest Drucker auf dem Markt hin, die aber nicht von Rimage hergestellt, getestet und zertifiziert wurden. Rimage rät daher ausdrücklich von der Verwendung in Everest-Druckern ab. Werden solche Tintenbänder benutzt, kann bei weitem nicht die gleiche Qualität der Ergebnisse von Original Rimage Tintenbändern gewährleistet werden.

Rimage weist außerdem darauf hin, dass bei der Verwendung nicht zertifizierter Ribbons der Garantie- und Wartungsanspruch entfällt, wie in den entsprechenden Vereinbarungen festgehalten. Eventuell entstehende Reparaturkosten müssen in dem Fall vom Kunden getragen werden (Kunden werden darüber aber vor der Reparatur in Kenntnis gesetzt.).

Äußerlich sind die Nachbauten auf den ersten Blick schwer von den Original Rimage Tintenbändern zu unterscheiden, außerdem werden sie von manchen Händlern als Originale ausgewiesen und zudem billiger angeboten. Der Geschädigte ist am Ende der Kunde. Wir raten daher von der Verwendung der nachgemachten Tintenbänder ab.

Dafür gibt es viele konkrete Gründe:

Rimage führte 2001 die Thermoretransfer-Drucktechnologie bei den Everest-Printern ein und hat seitdem dieses Feld kontinuierlich weiterentwickelt. Wenn ein Everest-Drucker mit einem Original Rimage Farbband verwendet wird, darf der Kunde Druckergebnisse in Fotoqualität ohne Verwischungen erwarten. Die bedruckten CD-Oberflächen sind zudem in sehr hohem Mass geschützt gegen Kratzer, Wasser und Ausbleichen bei UV-Einstrahlung. Bei den äußerlich ähnlichen Farbband-Kopien ist das nicht der Fall.

Beim Test von nachgebauten Farbbändern in Rimage CD-Druckern traten unter anderem folgende Probleme auf:

  1. Geringere Beständigkeit: Bilder, die mit No-name-Ribbons gedruckt wurden, sind nicht so haltbar wie Bilder, bei denen zum Druck die Original Rimage Ribbons verwendet wurden.
  2. Abblätternde Oberfläche: Die transparenten Transferfilme der Nachbauten wiesen eine weit geringere Qualität auf und waren zudem mit einigen auf dem Markt erhältlichen Medien inkompatibel und daher nicht verwendbar. Der Transferfilm blätterte leicht von der CD ab.
  3. Schlechte Farbqualität: Die Gelb, Magenta und Cyan Farbflächen haben eine viel geringere Dichte, als sie bei echten Rimage Bändern verwendet werden. Auch beim Druck mit schwarzer Farbe kann man dies leicht erkennen.
  4. Unvorhersehbare Betriebsstörungen beim Everest Drucker: Die Verwendung von Tintenbändern, die nicht von Rimage zertifiziert sind, kann zu einer Vielzahl Probleme führen:
    1. Geringere Effizienz: Wenn der Everest Drucker die Tintenband nicht richtig erkennt, kann es beim Druck zum Überspringen einzelner Farbflächen kommen. Letztlich resultiert das in höheren Druckkosten pro Disc. Da hilft es auch nicht, dass der No-name-Ribbon beim Kauf vielleicht billiger war.
    2. Häufigere Downtime: In manchen Arbeitsumgebungen kann der nachgemachte Ribbon nicht richtig funktionieren, es werden irrtümlich Fehlermeldungen ausgegeben, dass das Band zu Ende wäre (“ribbon out”).)
    3. Weitere unerwartete Fehler: Der Everest III Drucker verwendet RFID-Technologie zum Identifizieren und Steuern des Farbbandes und um spezifische Informationen zum Kontrollmechanismus sowie zur Rimage Software zu übermitteln. Dies kann mit nachgebauten Ribbons nicht richtig funktionieren.

Achten Sie daher beim Nachkauf von Tintenbändern für Ihren Everest-Drucker unbedingt auf die Echtheit des Produktes!